Damit ist jene Frist gemeint, die das Gesetz oder eine andere Rechtsvorschrift zur Einbringung einer Klage vorsieht. Eine verjährte Forderung kann nicht mehr eingeklagt werden.
Wird eine verjährte Forderung trotzdem bezahlt, kann sie nicht mehr zurückgefordert werden.
Eine Kündigungsanfechtung durch den/die ArbeitnehmerIn muss innerhalb von zwei Wochen beim Arbeits- und Sozialgericht eingebracht werden.
Eine Klage auf Kündigungsentschädigung durch den/die ArbeitnehmerIn muss innerhalb von sechs Monaten beim Arbeits- und Sozialgericht eingebracht werden.
Für Lohnforderungen gilt generell eine dreijährige Verjährungsfrist.
Damit ist jene Frist gemeint, innerhalb der Forderungen geltend gemacht werden müssen, da diese sonst untergehen. Eine verfallene Forderung kann bei Gericht nicht mehr durchgesetzt werden.
Wird eine verfallene Forderung trotzdem bezahlt, kann sie wieder zurückgefordert werden.
Kollektivverträge können für bestimmte Lohn- und sonstige Geldansprüche kürzere Verfallsfristen vorsehen.
Errungenschaften:
Arbeitsrecht, jährliche Gehaltserhöhungen oder etwa Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind keine Selbstverständlichkeit, sondern wurden und werden von starken Gewerkschaften hart erkämpft. Der ÖGB setzt sich dabei seit über 70 Jahren entschlossen für deine Rechte im Job ein. Eine Auswahl dabei erzielter Erfolge findest du hier.
Wir sind für dich da!
In allen Fragen, die eine Rechtsauskunft, deine Mitgliedschaft oder deinen Kollektivvertrag betreffen, wende dich bitte an deine zuständige Gewerkschaft.
Allgemeine Fragen oder Anmerkungen zum ÖGB werden vom ÖGB-Service beantwortet. Wir freuen uns, von dir zu hören!
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